Teachers Teaching with Technology – T3 Deutschland ist ein Lehrerfortbildungsnetzwerk an Universität Duisburg-Essen. Es richtet sich an interessierte Lehrerinnen und Lehrer, die sich zum Einsatz digitaler Werkzeuge im MINT-Unterricht informieren und Erfahrungen austauschen wollen. Jährlich 200 Veranstaltungen in den Bundesländern – von der schulinternen Lehrerfortbildung über Webinare bis zu Junglehrertagungen – sowie kostenlose Unterrichtsmaterialien kennzeichnen unser Angebot.

 

Das DZLM ist die erste bundesländerübergreifende, zentrale Anlaufstelle für die Lehrerfortbildung im Fach Mathematik, initiiert von der Deutsche Telekom Stiftung. Der Fokus liegt auf langfristigen  Angeboten für Lehrende, die andere fortbilden und begleiten (Multiplikatorinnen und Multiplikatoren).

KOSIMA ist ein langfristig angelegtes Forschungs- und Entwicklungsprojekt für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe I. Im Projekt geht es um die Erforschung vielfältiger Aspekte von mathematischen Lernprozessen in sinnstiftenden Kontexten, wobei die Erkenntnisse dieser Forschung in die Entwicklung von Lernarrangements im Rahmen eines Schulbuchkonzepts einfließen. Dabei werden die Schritte von Entwicklung und Erforschung mit Fortbildung und Auswertung eng verzahnt. Die Erforschung der Lernumgebungen erfolgt durch Studierende und Lehrkräfte, insbesondere durch die Einrichtung zweier, durch das Projekt finanzierten Promotionsstellen (je halbe Lehrerabordnungen). Die inhaltliche Verantwortung des Projekts liegt bei den folgenden Partnern:
Prof. Dr. Susanne Prediger; Prof. Dr. Stephan Hußmann, Prof. Dr. Timo Leuders;  Prof. Dr. Bärbel Barzel

Die Mathewerkstatt ist das sinnstiftende und nachhaltige Lehrwerk für einen verstehensorientierten, differenzierten und diagnosegeleiteten Unterricht in mittleren Schulformen. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen berücksichtigt es verschiedene Zugänge und Denkweisen der Schüler/-innen.

Bildungsgerechtigkeit im Fokus

Aufgrund der starken Prägung der Studierendenklientel durch Bildungsaufsteiger/innen sieht sich die Universität Duisburg-Essen (UDE) einem bildungs- und sozialpolitischen Auftrag verpflichtet: Sie entwickelt und befördert Potenziale junger Menschen, deren Studium sie und ihr Umfeld vor große Herausforderungen stellt. Die UDE nutzt die Förderung des Qualitätspakts Lehre seit 2011, um Studierende in der Eingangsphase sowohl fachlich als auch sozial-habituell schneller zu integrieren und Studienabbrüchen entgegenzuwirken.

Abgelaufene Projekte:

ExMNU ist ein hochschulübergreifendes Promotionskolleg in den Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik), Sachunterricht und der Mathematik mit 11 empirischen Forschungsprojekten im Bereich der Lehr- und Lernforschung.  Am Projekt sind vier Pädagogische Hochschulen beteiligt, die Leitung liegt in den Händen eines Sprecherteams der PH Freiburg.

Neben numerischem Rechnen, dynamischer Graphendarstellung und Tabellenkalkulation (GTR), zeichnen sich Computeralgebrasysteme (CAS) vor allem durch die Möglichkeit aus, symbolische Ausdrücke mit Variablen zu verarbeiten. Im Projekt CAYEN wird die Rolle von CAS beim Lernen elementarer Algebra in Klassenstufe 7 untersucht. Im Rahmen einer Experimentalstudie wurden drei CAS-Klassen und zwei GTR-Klassen in zwei Zyklen miteinander verglichen. In einer dritten Untersuchung werden nur die für den CAS-Unterricht charakteristischen Lernprozesse qualitativ und quantitativ beleuchtet. Die eingesetzte Intervention führt Algebra im Rahmen von Funktionen und im Kontext inner- und außermathematischer Problemstellungen genetisch ein. Ziel ist es damit von Anfang an die Entwicklung eines umfassenden Blicks auf Algebra und eine Vernetzung der inhaltlichen Bereiche anzuregen.

FaSMEd

Improving Progress for Lower Achievers through Formative Assessment in Science and Mathematics Education

FaSMEd ist ein Naturwissenschaften-in-der-Gesellschaft-Projekt der Europäischen Union. Dieses drei Jahre andauernde Projekt wird von der Newcastle University in England geleitet und wird Unterrichtsstunden aus aller Welt zur Hilfe nehmen, um die mathematischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten in Europa und Südafrika zu verbessern. Forscher aus acht Ländern werden untersuchen, wie Technik in Diagnose und Förderung von Lehrern eingesetzt werden kann, damit das Leistungsniveau der schwächsten Schüler steigt. Dafür arbeiten die Forscher in jedem Land mit einer Gruppe von Schulen zusammen. Der Fokus liegt auf dem Einsatz von formativer Evaluation und Technik, um die Interaktionen im Klassenraum zu verbessern und die Angst bzw. den Leistungsdruck zu mindern, welcher oftmals die Entwicklung der Schüler in diesen Schulfächern einschränkt.

CASE-X

Rechnereinsatz im Mathematikunterricht – curricular ist er empfohlen und teilweise sogar verpflichtend. Dennoch wird der Rechnereinsatz wie kaum ein anderes Thema sehr kontrovers diskutiert .Das gilt insbesondere für Computeralgebra, wenn neben der Funktion des Graphenzeichnens auch die Möglichkeit besteht, algebraische Ausdrücke zu verarbeiten. Für die einen ist der Einsatz solcher Systeme der Schlüssel, um mehr Anwendungsbezug und offenere Aufgabenstellungen im Unterricht zu integrieren, für die anderen bedeuten sie die große Gefahr, dass „Mathematik mit Papier und Bleistift“ verlernt wird.
Diese Diskussionen werden häufig sehr emotional aufgrund persönlicher Erfahrungen geführt. Hier eine fundierte Argumentationsbasis zu gewinnen, war Anlass für eine Meta-Studie, die im Auftrag des Thüringer Kultusministeriums durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser umfassenden Recherche, bei der mehr als 200 internationale Forschungsberichte einbezogen wurden, werden in diesem Band anhand von Thesen vorgestellt und diskutiert. Das Ziel soll sein, Gelingensbedingungen für einen erfolgreichen Einsatz im Unterricht abzuleiten.